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Übung der Absturzsicherungsgruppe



Am Samstag den 04.06.2016 trafen sich Mitglieder aus den Feuerwehren Uchte und Diepenau zu einem Fortbildungstag zum Thema Absturzsicherung. Um in Zukunft unabhängig von Übungsobjekten wie Abbruchhäusern, Baugerüsten, Kränen oder auch der Siloanlage der Raiffeisen in Kreuzkrug zu sein,  wurde unlängst am Gerätehaus in Uchte ein Gittermast zu Ausbildungszwecken aufgestellt.


Anders als bei Höhenrettungsgruppen, die beispielsweise Personen von Windkraftanlagen abseilen können, gibt es bei der Absturzsicherung kein geplantes freies Hängen im Seil.


Neben dem gesicherten Vorstieg an Objekten um  z.B. Bauteile vor dem Herunterfallen zu hindern oder Nachlöscharbeiten auf Dächern besteht auch die Möglichkeit Personen zu sichern oder sogar mittels eines Flaschenzugsystems abzulassen oder schwer erkranke Personen aus Obergeschossen aus dem Fenster zu retten, wenn ein Transport durch den Treppenraum nicht möglich ist. Daher muss auch die Rettung von Menschen trainiert werden.

 

Am Vormittag galt es die Grundlagen zu festigen und am Mast gesichert hinauf zu steigen. Am Nachmittag ging es um die Menschenrettung. Geübt wurde an zwei Stationen mit möglichen Szenarien, die sich den Einsatzkräften vor Ort bieten könnten:

An einer Station lautete die Annahme, dass es ein Jugendlicher, der auf dem Mast herumklettert, plötzlich mit der Angst bekommen hat und nicht mehr alleine absteigen kann. 

Er wird von einem Mitglied der Absturzsicherung gesichert und beim Herabklettern begleitet.

 

An der anderen Station musste ein verletzter  Arbeiter, der gesichert am Mast arbeitete, mit Hilfe eines Flaschenzugsystems von den Rettern auf den Boden zurückgebracht werden.


Wer macht das Opfer? Wer ist der Retter? Wer sichert die beiden vom Boden aus? Nachdem die "Rollen" verteilt waren, ging es los. Das bedeutet für die Mitglieder der Absturzsicherung, dass sie zuerst für die eigene Sicherheit Sorge tragen müssen: Gurte anlegen, schauen ob alles richtig sitzt, die Sicherungen überprüfen und für die 60-Meter-Sicherungsseile feste Objekte zum Fixieren finden oder die Feuerwehrfahrzeuge so positionieren, dass dies über Ösen am Fahrzeug möglich ist.


Dann ging es für denjenigen, der gerettet werden sollte, hoch in den Mast - anders als im Ernstfall natürlich gesichert. Danach machten sich die Retter mit der je nach Situation benötigten Ausrüstung an den Aufstieg. Auch dabei ist die Eigensicherung oberstes Gebot: Die Kletterer befestigten beim Aufstieg Bandschlingen mit Karabinern am Gittermasten und schaffen sich so ihre eigenen Sicherungspunkte.
 

Für die erste Übung des Jahres sei alles "wunderbar" gelaufen, zogen Henning Sauer (FF Uchte) und Jochen Schafmeier (FF Diepenau) die die Ausbildung der Absturzsicherung leiten, ein positives Fazit, nachdem nach rund 6 Stunden alle Ausrüstungsgegenstände wieder sorgfältig in den Transportsäcken verstaut waren. Während der Übung machte sich der stellv. GemBM der SG Uchte Bernd Hachmeyer einen Eindruck von der Arbeit der Absturzsicherungsgruppe.


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